Projektziel

Unter fortlaufender Einbindung von Echtzeitdaten soll ein dynamisches Lagebild einer Krisen- und Katastrophensituation erstellt werden, das den Rettungskräften eine umfassende Orientierung und Situationsbewertung ermöglicht.

Krisenszenario

Für die Hansestadt Hamburg wird das Szenario einer Sturmflut fokussiert, die einen Höchstwasserstand von 7m oder mehr erreicht. In Teilszenarien werden die Rettung Ertrinkender sowie eine Evakuierung des Stadtteils Wilhelmsburg betrachtet.

Förderung

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt RESCUE-MATE wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt(BMFTR) im Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“ gefördert.

Aktuelle Mitteilungen

Erfolgreicher Testeinsatz von Drohnen und KI an der Elbe

am 20. August 2026

Am Abend des 30.07.2026 fand an der Elbe bei der DLRG Wasserrettungsstation Hamburg-Wittenbergen ein bedeutender Praxistest im Rahmen unseres Forschungsprojekts statt. Ziel war es aktuelle Entwicklungen unter realistischen Bedingungen zu erproben und sie daraus besser weiterzuentwickeln zu können. Bis zu sechs Drohnen waren gleichzeitig im Einsatz und lieferten hochauflösende Luftaufnahmen. Im Wasser befanden sich bis zu sechs simuliert betroffene Personen, die von einem DLRG-Rettungsschwimmer sowie einem Boot immer wieder gerettet wurden. So konnten verschiedene Rettungssituationen realitätsnah nachgestellt und zum KI-Training dokumentiert werden.

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Rückblick: RESCUE-MATE bei der Nachhaltigkeits-Werkstatt der Hamburg Sustainability Week

am 27. Juli 2026

Im Mittelpunkt der Vorstellung von RESCUE-MATE stand die Frage, wie digitale Technologien dazu beitragen können, Krisen besser zu bewältigen und gleichzeitig eine nachhaltige Stadtentwicklung zu unterstützen. Der interaktive Workshop widmete sich der Frage, wie dynamische Lagebilder Einsatzkräfte und Behörden in komplexen Krisensituationen unterstützen können. Anhand der RESCUE-MATE-Demonstratoren erhielten die Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in moderne Entscheidungsunterstützungssysteme und deren Potenziale für einen nachhaltigen Bevölkerungsschutz.

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Accepted Paper at the Genetic and Evolutionary Computation Conference 2026

am 10. Juli 2026

We are happy to announce that our paper “Operational Decision Support for Evacuating Nursing Home Residents: A Hamburg Benchmark and Metaheuristic Comparison Under a 5-Minute Time Budget” has been accepted at the Genetic and Evolutionary Computation Conference 2026.

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Erfolgreiche Präsentation von RESCUE-MATE auf der INTERSCHUTZ 2026

am 17. Juni 2026

Die INTERSCHUTZ 2026 in Hannover bot dem Forschungsprojekt RESCUE-MATE eine hervorragende Gelegenheit, aktuelle Forschungsergebnisse und innovative Technologien einem breiten Fachpublikum aus Bevölkerungsschutz, Gefahrenabwehr und Wissenschaft vorzustellen. Als Mitglied der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) konnte sich RESCUE-MATE am Gemeinschaftsstand der vfdb präsentieren und mit zahlreichen Fachbesucherinnen und Fachbesuchern in den Austausch treten. Im Mittelpunkt stand dabei der im Projekt entwickelte VR-Stabsraum. Besuchende hatten die Möglichkeit, mit Hilfe von Virtual-Reality-Technologie einen Eindruck zu gewinnen, wie zukünftige Formen der Lagearbeit und Entscheidungsunterstützung aussehen könnten. So erlaubt der virtuelle Stabsraum eine ortsunabhängige Zusammenarbeit von Einsatzkräften und Stabsmitarbeitenden. Die vielen positiven Rückmeldungen auf den Demonstrator sowie die zahlreichen Berichte von bereits genutzter VR-Technologie zu Ausbildungs- und Übungszwecken verdeutlichen die wachsende Akzeptanz digitaler Lösungen in der Gefahrenabwehr.

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